Diplomacy

Beim Brettspiel Diplomacy übernehmen die Spieler die Rolle der führenden Nationen in Europa zur Zeit des Ersten Weltkrieges. Wie der Name – Diplomatie – schon andeutet, geht es allerdings weniger um Strategie als um Verhandlungsgeschick. Zwar stehen sich die Streitkräfte der Spieler gegenüber, um die Kontrolle über eine bestimmte Menge Schlüsselprovinzen auf dem, in 75 Felder unterteilten, Spielfeld zu erringen, aber wer sich allein auf die Stärke seiner Armeen verlässt und einen Alleingang versucht, wird das Spiel ganz bestimmt nicht gewinnen.


Bei Diplomacy geht es darum Bündnisse zu schließen und mit den Mitspielern auszuhandeln. Und natürlich darum, diese Bündnisse genau im richtigen Moment zu brechen. Denn gewinnen kann nur einer. Es gibt keine Zufallsfaktoren. Keine Karten oder Würfel. Und es gibt kein Zeitlimit für die Verhandlungen. Deswegen kann sich das Spiel auch manchmal ganz schon in die Länge ziehen, wenn zwischen den wenigen Minuten eigentlicher Spielzüge stundenlang um den kleinsten Vorteil gefeilscht wird. Wenn man sich mit allen Mitspielern einig über die Bedingungen ist und Spaß an strategischen Überlegungen und Verhandlungen hat, kann man sich mit Diplomacy wirklich königlich amüsieren.

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